Die Geschichte
Wer die Story von meinem alten Herrn kennt, wird tierisch endtäuscht sein. Nachdem das Rudel zeitweise bis auf Connor reduziert war, keimte bei den Zweibeinern der Entschuß auf, das Rudel wieder etwas zu verstärken. Die Rasse war klar, der Wurf auch, aber etwas anderes bereitete Kopfzerbrechen. Rüde oder Hündin? Ein Abwägungsprozeß fand statt. Hündin heißt alle 6 Monate das weibliche Gedöns und beim Rüden heißt dies nichts anderes, als daß er der Auffassung ist das weibliche Gedöns als Anlaß zu nehmen um seine Liebeslieder zu jeder Tages und Nachtzeit seiner Angebeteten zu Gehör zu bringen. Die Frage war, was nervt mehr.
Der Entschluß stand fest, Gwendolyn sollte sie heißen!
1. Ich heiße nicht Gwendolyn.
2. Ich bin ein Rüde!!!!!!!!!!!!!!!
Was war geschehen? Man hatte die ganzen vorgenannten Probleme zum wiederholten Male erörtert. Jessie heißt alle 6 Monate für drei Wochen das Gedöns = 6 Wochen einen liebestollen Rüden. Jessie und Gwendolyn würde bedeuten im unglücklichsten Fall alle 3 Monate für drei Wochen das Gedöns = 12 Wochen einen Minnesänger. Wer rechnen kann ist klar im Vorteil.
Also die Entscheidung auf den Kopf gestellt. Ein Rüde sollte es sein.
Am 31.01.2010 ging es trotz Schnee zu Conni Chigner zum Welpengucken. Da lag ich nun friedlich schlummernd.

Frauchen hatte sofort einen Blick auf mich geworfen. Herrchen merkte nix, er schwadronierte zwischen den Hunden hin und her, dem könnte man auch einen Dackelwelpen unterjubeln. Zum Glück hat der nix mitzubestimmen, wenn es um die Hundeauswahl geht.
Die Wahl war getroffen und Anfang März bin ich in Riesa eingezogen. Alle haben sie sich liebevoll um mich gekümmert, sogar Connor der sonst eher vor Welpen flüchtet.